Opferbaum Voll des Lobes waren die Ehrengäste, benachbarte Feuerwehren und die zahlreichen Gäste beim 150-jährigen Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Opferbaum. „Ihr geht zusammen zu den Einsätzen und dürft auch gemeinsam feiern“, meinte Schirmherr Altlandrat Eberhard Nuß mit einem „Das habt Ihr euch verdient“.
Die Opferbaumer Jubelwehr feierte ihr Feuerwehrfest am
10. und 11. Mai 2025 mit allem Drum und Dran. Das ganze Dorf und alle Vereine hielten zusammen, um auf dem Sportplatz ein großes Festzelt aufzubauen, die Bewirtung zu stemmen, den Festzug durch das Dorf mit 35 Gruppen zu organisieren und für die Unterhaltung der großen und kleinen Gäste zu sorgen. „Es hat viel Arbeit gemacht, aber es war ein unvergessliches Feuerwehrfest“, sind die Verantwortlichen nun glücklich.
Mitte März hat die Jubelfeuerwehr beim Festkommers Ehrungen für langjährigen aktiven Dienst durchgeführt und treue Vereinsmitglieder gewürdigt. Davon zeugt die gelungene Festschrift, in der die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr steht. 29 junge Männer hatten sie am 9. Mai 1875 gegründet. Die Wehr entwickelte sich kontinuierlich weiter. Die Fahrzeugflotte ist stimmig und der Nachwuchs wird in der Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr aufgebaut.
Bürgermeister Konrad Schlier lobte die Opferbaumer Feuerwehr an ihrem „wunderbaren Tag bei bestem Feierwetter“. Für die Bundestagsabgeordnete Hülya Düber war die Festteilnahme „eine Ehre“, weil es „hier Hilfe für Menschen in Not und ein großartiges Engagement von Jung und Alt gibt“. Der stellvertretende Landrat Alois Fischer wünschte, „dass dieses gelungene Fest in guter Erinnerung bleiben wird“.
Zu den Besonderheiten zählten Gaumenfreuden wie „Ochs am Spieß“, eine riesige Kuchen- und Tortenauswahl, süffiges Bier und leckere Schmankerl. Kindern gefielen das Karussell, die Hüpfburg, der Sandkasten oder der Stand mit Mandeln und Zuckerwatte. Für die Erwachsenen gab es eine Bar, für die Mütter Geschenke zum Muttertag.
Auffallend waren der schöne Blumenschmuck, die hölzernen Feuerwehrautos-Täfelchen samt ihrer Trägerinnen und Träger, die mit Fahnen und Fähnchen dekorierten Dorfstraßen, stimmige Schriftzüge, Luftballons, Tischdekorationen und Fahnen Auch die acht Ehrendamen mit ihren feschen Dirndln und Blüten in den Haaren kamen gut an.
Unvergessen bleiben wird die Superstimmung der 1500 Gäste mit der Unterhaltung des Aalbachtal-Express. Auch der Gottesdienst im Festzelt mit Augustinerpater Klein war ein Highlight. Kreisbrandinspektor Markus Fleder zeichnete am Sonntagmorgen Stefan Schubert mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber für dessen 25-jährigen aktiven Dienst aus.
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